von Paul Siemt + Peter Höfermayer

Regie: Paul Siemt

Spielort: Hotel Waldlust Freudenstadt

zurück
Buch: Peter Höfermayer

Regie: Peter Höfermayer

Spielort: Kurhaus Freudenstadt

zurück
Buch: Rainer Lernhardt + Thomas Fischer

Regie: Rainer Lernhardt + Thomas Fischer

Spielort: Das Chritophstal bei Freudenstadt

zurück
Buch: Marion Schäuble

Regie: Marion Schäuble

Spielort: der Kienberg

zurück
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums im Jahre 2008 hat Rainer Lernhardt, Schauspieler, Autor und Regisseur des Freudenstädter Sommertheaters, einen Rückblick verfasst. Hier ist sie, die Geschichte hinter den Geschichten - Vorhang auf...

ZEHN JAHRE FREUDENSTÄDTER SOMMERTHEATER von Rainer Lernhardt

1999 - Das Kalte Herz

Als Freudenstadt im Jahr 1999 sein 400-jähriges Jubiläum feierte, waren im Vorfeld alle Gruppen und Vereine, sowie alle Bürger dazu aufgerufen Vorschläge, Ideen und Konzepte einzubringen, wie dieses Jubiläumsjahr gestaltet werden könnte. Bei einer der vielen Versammlungen zu diesem Thema schlug Karen Arnold vor, auf dem Kienberg ein "Theater im Wald" zu machen. Zwei Jahre zuvor hatte sie "Das Kalte Herz" von Wilhelm Hauff als Freilichttheater in Simmersfeld gesehen und war sofort restlos begeistert. Der Vorschlag stieß jedoch auf wenig Resonanz. So entschloss sich Karen Arnold, die das Projekt auf jeden Fall verwirklichen wollte, ihre Idee in Eigeninitiative umzusetzen. Lediglich die damalige Stadträtin Sybille Riege von der Bürgeraktion zeigte sich interessiert und bot ihre Unterstützung an. Auch Olfert Dorka, Karens Vater, stand uneingeschränkt hinter dem Projekt und unterstützte den Traum seiner Tochter wo er nur konnte; nicht nur mit zahllosen Arbeitsstunden, sondern auch mit beträchtlichen finanziellen Zuwendungen.

       

Das Kalte Herz 1999

Für die Regie wurde Paul Siemt verpflichtet, der "Das Kalte Herz" bereits 1997 in Simmersfeld inszeniert hatte. Nach vielen Schwierigkeiten, trotz immer neuer Rückschläge und unter hohem Einsatz aller Beteiligten nahm das Ganze schließlich doch Gestalt an. Als das Stück am 21. August Premiere feierte schlug es ein wie eine Bombe. Die Geschichte da spielen zu lassen, wo Hauff sie angesiedelt hatte, unter hohen Tannen mitten im Wald, nur über einen Fußweg durchs Unterholz zu erreichen, war etwas ganz Besonderes. Es war Naturtheater pur, nicht nur sehen und hören, auch riechen, schmecken, fühlen. Bedingt durch enge Platzverhältnisse und schmale Wege konnten nur 150 Zuschauer pro Vorstellung eingelassen werden, am Ende der Spielzeit waren es über 1600. Mehr als doppelt so viele wollten es sehen.

2000 - Das Kalte Herz

Da es im Jahr zuvor einen derart großen Ansturm gegeben hatte, war schnell klar, dass man das Hauff-Stück wiederholen würde. Ebenso klar war aber auch, dass die Familien Arnold und Dorka die Last der alleinigen Verantwortung nicht noch einmal schultern konnten. So kam es, dass die Stadt Freudenstadt in die Bresche sprang und die Rolle des Veranstalters übernahm, ein Glücksfall für alle Beteiligten. Regisseur Paul Siemt ersetzte die Darsteller, die aufhören wollten durch neue und inszenierte das Stück in bewährter Manier und mit etwas größerer Gelassenheit als im ersten Jahr. Zwei Tage nach der Premiere gab es im Vorverkauf keine Karten mehr. Trotzdem pilgerten jeden Tag Dutzende Menschen auf den Kienberg in der Hoffnung, dass reservierte Plätze frei wurden oder jemand seine Eintrittskarte zurückgeben wollte. Eine Erwartung, die sich leider recht selten erfüllte.

2001 - Das Kalte Herz

Zum dritten Mal in Folge wurde der Publikumsrenner gespielt. Noch hatten Schauspieler und Musiker und Regisseur nicht genug vom Theaterspielen auf einer kleinen, fledermausumflatterten Bühne mitten im Wald, nicht genug von kalten Nächten und wärmendem Kirschgeist. Vor allem aber hatte das Publikum noch nicht genug vom "Kalten Herz" auf dem Kienberg. Während einige Zuschauer das Glück hatten, das Stück ein zweites oder gar drittes Mal zu sehen, gelang es anderen wiederum nicht, eine der begehrten Karten zu bekommen, denn wie in den Jahren zuvor waren schnell alle Vorstellungen ausverkauft. Da zu diesem Zeitpunkt schon klar war, dass "Das Kalte Herz" nicht noch ein weiteres Jahr gespielt werden würde, ließ man gegen Ende der Spielzeit mehr Zuschauer hinein, als ursprünglich vorgesehen waren, eine Sache, die dem Theater nicht gut tat. Es verzögerte die Aufführungen erheblich und die als "Reiseleitung" fungierenden Schauspieler hatten oft Mühe, das Publikum während des Spazierganges zusammen zu halten und alle auf den kleinen Tribünen unterzubringen. In den ersten Jahren begann die Sommertheater-Saison viel später als heutzutage und dauerte zum Teil bis in den September hinein. Trotzdem mussten in drei Jahren "Kaltes Herz" von 37 Vorstellungen nur zwei witterungsbedingt ausfallen. Darunter - zum großen Leidwesen des Ensembles - auch die allerletzte am 4. September 2001.

2002 - "Anna Zecher" - eine Hexengeschichte

Nach drei Jahren "Wilhelm Hauff - Das Kalte Herz" waren sich Regisseur und Schauspieler einig, dass es an der Zeit war, zu neuen Ufern aufzubrechen. Nicht nur mit einem neuen Stück, sondern auch zu einem neuen Spielort, der schnell gefunden war: Das Kurhaus samt Vorplatz und Kurgarten.

Paul Siemt und das Ensemble des Sommertheaters entwarfen die Geschichte der Heilkundigen Anna Zecher, die 1602 mit ihrer Familie nach Freudenstadt zieht. In einer Zeit, in der fast überall in Europa die Scheiterhaufen brennen, gerät sie schnell in den Verdacht, mit dem Teufel im Bunde zu sein. In einem spektakulären Prozess wird sie als Hexe überführt und zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt.

       

Von Anfang an war klar, dass man der Ernsthaftigkeit des Themas eine leichte, wenn nicht gar heitere Komponente entgegensetzen musste. Dies gelang einerseits durch die großartige Musik von Susan Jones, andererseits durch die Darstellung eines mittelalterlichen Jahrmarktes mit Marktfrauen, Gauklern und allerlei Possenspiel, sowie durch die Schaffung einer zweiten Zeitebene, in der eine Handvoll Studenten der Gegenwart versucht, die wahre Geschichte der Anna Zecher zu erforschen. Am Ende des Stückes überschneiden sich die beiden Zeitebenen und Anna Zecher wird durch die Studentengruppe vom bereits brennenden Scheiterhaufen gerettet. In einem groß angelegten Finale zog das ganze Ensemble singend vom Kurgarten auf die Kurhausterrasse und verabschiedete sich mit dem großartigen Schlusschor "Ach was wollt ihr trüben Sinnen".

2003 - "Anna Zecher" - eine Hexengeschichte

Aufgrund der positiven Resonanz entschloss man sich im Folgejahr "Anna Zecher" noch einmal zu spielen, mit einigen Umbesetzungen und leichten Änderungen in der Inszenierung. Der Sommer 2003 war extrem trocken und sehr heiß, wie geschaffen für ein Freilichttheater.

In der gesamten Spielzeit gab es keine nennenswerten Niederschläge. Trotzdem blieb die Zuschauerzahl erstmals hinter den Erwartungen zurück und am Ende der Saison stand ein großes Minus in der Bilanz.

2004 - "Wie es uns gefällt" - Liebesgeschichten aus dem Schwarzen Wald

Die Spielzeit 2004 war aus mehreren Gründen außergewöhnlich. Das Konzept, das Paul Siemt entwickelt hatte, sah vor, Fragmente aus den beiden Shakespeare-Stücken "Ein Sommernachtstraum" und "Wie es euch gefällt" in eine neuzeitliche Komödie einzubetten. In einem fiktiven Schwarzwalddorf erleben die Protagonisten um den glücklosen Dichter Schüttelbier (!) Höhen und Tiefen der zwischenmenschlichen Beziehungen. Als sich Regisseur und Schauspieler im Januar zur ersten Probe trafen existierte außer Shakespeares Original-Passagen noch keine einzige Zeile des neuen Stückes. Also wurden Arbeitsgruppen gebildet, um die einzelnen, zunächst nur angedachten Szenen zu gestalten und mit Texten zu füllen. So entstand nach und nach ein verwirrendes, shakespearehaftes Possenspiel um Liebeslust und Liebesleid.

       

Da das Stück am Ende recht lang geriet, wurde erstmals in die Vorstellungen eine 15-minütige Pause eingefügt. Eine Praxis, die sich jedoch nicht bewährt hat. Zudem wich man vom Konzept des "Theater-Spaziergangs" ab und inszenierte das Stück auf einer einzigen, festen Bühne. Außerdem wurde eine große Zuschauertribüne, die 400 Besuchern Platz bot, angemietet und im Kurgarten aufgestellt.

Die Spielzeit 2004 war witterungsmäßig die schlimmste in all den Jahren. Der August war sehr kühl und von 14 Vorstellungen waren nur 5 regenfrei. Es erwies sich als Glücksfall, dass die Tribüne komplett überdacht war, und die Zuschauer zwar manchmal frierend, aber doch trocken, die Vorstellungen erleben konnten. Die Darsteller auf der Bühne agierten allerdings völlig im Freien, was ihnen oft großes Durchhaltevermögen abverlangte. Denn an so manchem Abend wurde trotz Dauerregen tapfer zu Ende gespielt.

2005 - "Tatort Freudenstadt" oder Der erste Kurgast

In der folgenden Saison besann man sich darauf, wieder verstärkt einen realen Bezug zu Freudenstadt in das Sommertheater einfließen zu lassen. So entstand das Stück "Tatort Freudenstadt - oder der erste Kurgast", eine Kriminalkomödie, geschrieben und inszeniert von den beiden Regisseuren Paul Siemt und Peter Höfermayer. Es ließ die glorreiche Zeit der Freudenstädter "Luftkur" noch einmal aufleben und beschrieb die Widrigkeiten und Widerstände, die es zu überwinden galt, bevor die ersten "Luftschnapper", wie man die Kurgäste anfangs nannte, nach Freudenstadt kommen konnten. So traten in dem Stück nicht nur der große Visionär und damalige Schultheiß Alfred Hartranft auf, sondern auch viele seiner Zeitgenossen, wie der stadtbekannte Dichter Karl Feigenbaum, die Hoteliersgattinnen Luz, Laufer und Huppenbauer, Kaplan Fred O'Brian und andere. Um die Geschichte noch interessanter zu machen, wurde sie in einen fiktiven Kriminalfall eingebettet, in dem immer wieder dieselbe Leiche auftaucht und mindestens vier Personen als Mörder in Frage kommen.

       

Das Ganze wurde wieder als Theaterspaziergang angelegt. Er begann auf dem Platz vor dem Kurhaus, danach wurde das Publikum ins Kurtheater geführt und anschließend über verschiedene Stationen im Freien zu einer Bühne in der Wandelhalle des Kurgartens.

2006 - "Tatort Freudenstadt" oder Der erste Kurgast

Nach vier Jahren kehrte man dem Kurhaus als Spielort den Rücken und inszenierte wieder auf dem Kienberg, wo man schon in den ersten drei Jahren große Erfolge feiern konnte. Noch einmal wurde der "Tatort" aufgeführt, angepasst an die landschaftlichen Gegebenheiten. Manche Schauspieler und Musiker verließen die Truppe, andere kamen dazu. Obwohl das gleiche Stück noch einmal gespielt wurde, war die Akzeptanz groß, was nicht zuletzt am besonderen Flair des Spielortes lag.

2007 - "Theresa" - eine Freudenstädter Trümmergeschichte

Im Jahr 2007 beschritt das Sommertheater wiederum neue Wege, und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Rainer Lernhardt, seit dem Jahr 2000 als Schauspieler beim Sommertheater, schrieb dem über 30-köpfigen Ensemble ein Stück auf den Leib, das einen engen Bezug zu Freudenstadt hatte. Angesiedelt im Jahr 1947, als die gesamte Innenstadt noch immer zerstört war, erzählt es die Geschichte der achtjährigen Theresa Landecker. Als das Mädchen eines Tages vom Spielen zwischen den Trümmern nicht nach Hause kommt, beginnen schnell die üblichen Verdächtigungen und Schuldzuweisungen. Die folgenden drei Tage beleuchten die Lebensumstände der Freudenstädter Bevölkerung in der ausgebrannten Stadt; sie zeigen aber auch, dass angesichts von Hunger, Wohnraumnot und persönlichen Verlusten das Verschwinden eines Kindes nicht bei Jedem Betroffenheit und Sorge auslöst.

Zum ersten Mal seit Bestehen des Sommertheaters führte nicht Paul Siemt Regie, sondern sein Kollege Peter Höfermayer, der diese Aufgabe mit großem Engagement anging und sie mit Bravour meisterte.

       

Gespielt wurde auf einer großen Bühne im Hof der Christophorus-Schule. Zuvor führte der obligatorische Spaziergang die Zuschauer auf den benachbarten Bauhof. Zur Einstimmung wurden dort zwischen Schutt und "Trümmerbergen" kleine Szenen und Bilder aus der Nachkriegszeit gezeigt. Um keine Vorstellung witterungsbedingt ausfallen zu lassen, wurde das Stück mitten in der Spielzeit zeitweilig ins Kurhaus verlegt. Mit erheblichem logistischem Aufwand wurde im Kurtheater fünfmal eine sogenannte "Regenfassung" gespielt.

Mehr als 3.500 Besucher sahen das Stück, am Ende mussten viele abgewiesen werden, da es keine Karten mehr gab.

2008 - Das Kalte Herz

Zum Jubiläum nun also wieder der Klassiker unter den Sommertheaterstücken. Für Zuschauer und Akteure gleichermaßen die Gelegenheit, die Fabel von Missgunst und Neid und vom Reichtum um jeden Preis neu zu entdecken, wieder zu entdecken. Wie kein anderes passt dieses Werk von Wilhelm Hauff auf Freudenstadts Kienberg. Und in der zehnten Spielzeit gilt dasselbe wie in der allerersten: Schauspieler und Regisseure treten einen Schritt zurück und verneigen sich vor den wahren Hauptdarstellern dieses Stückes:

       



Den mondbeschienenen Wiesen in der Abenddämmerung, dem dunklen, dichten Wald und den mächtigen Schwarzwaldtannen, unter denen das Spiel der Menschen manchmal so klein und verloren wirkt.

An dieser Stelle endet die Rückschau auf 10 Jahre Sommertheater. Nun sind weitere 8 Jahre ins Land gegangen und wir schreiben das Jahr 2016. Mit dem Jahr 2008 ist die Geschichte des Freudenstädter Sommertheaters ja längst nicht zu Ende - im Gegenteil, sie ging und geht weiter.

2009 - Nach Amerika

       

Wieder eine neue Geschichte für das Freudenstädter Publikum. Diesmal waren die Verbindungslinien zur hiesigen Gegend die Schwarzwälder Dorfgeschichten von Berthold Auerbach. Der Viereckig oder die amerikanische Kiste bildete die Grundlage für das Stück, das Peter Höfermayer in Szene setzte. Diesmal wieder im Kurhaus, genauer im Kurgarten. Das Publikum strömte und ließ sich nach Amerika entführen.

2010 - Räuber

       

Ein Volltreffer wurde mit den Räubern im 2010 gelandet. Im und um das ehemalige Grandhotel Waldlust waren sie unterwegs die finsteren Gestalten um den "schönen Fritz", ihrem Räuberhauptmann. Viele kamen und schwelgten in Erinnerungen beim Durchschreiten der Räumlichkeiten des einst so renomierten Hotels mit seiner bei den Freudenstädter beliebten Zwitscherstube.

2011 - Schwarzwaldglocken

       

Mit den Schwarzwaldglocken, diesmal wieder im Kurhaus, hat das Freudenstädter Sommertheater, um es freundlich zu formulieren, sicherlich keinen großen Wurf gelandet. Das Stück, von Peter Höfermayer inszeniert und auf Freudenstadt umgeschrieben, blieb weit hinter den Erwartungen zurück und damit auch der Zuspruch des Publikums. Am Ende dieser Spielzeit hatte man trotzdem Grund zur Freude: es wurde nach jeder Vorstellung Geld für einen guten Zweck gesammelt und so konnte eine ansehnliche Summe an die Aktion "Ein Herz für Kinder" gespendet werden.

2012 - Fuchskarle

       

2012 war eine Zäsur in jeder Beziehung. Die Zusammenarbeit mit Peter Höfermayer wurde nicht mehr fortgeführt und auch Paul Siemt stand nicht für die Regie zur Verfügung. Nach 12 Jahren sollte das Sommertheater neuen Schwung mit neuer Regie bekommen. Marion Schäuble inszenierte den "Fuchskarle" nach der Erzählung "Liebe in Freudenstadt" aus dem Tagebuch des Flaschnergesellen Karstens" von Wolfgang Altendorf. Gespielt wurde wieder auf dem Kienberg. Aber auch dieser Versuch scheiterte. Der Funke wollte nicht überspringen und so stand am Ende der Spielzeit 2012 ein großes Fragezeichen. Wie soll es weitergehen mit dem Sommertheater und mit wem als Regisseur?

2013 fand erstmals kein Sommertheater statt. Dieses Pausenjahr sollte dazu genutzt werden, die Weichen für einen neuen Anlauf an einem neuen Spielort zu stellen. Das Sabbatjahr wurde genutzt und welch glückliches Händchen alle Beteiligten dabei bewiesen, wurde ein Jahr später offenbar.

2014 - Die Silbermine

       

Das Freudenstädter Sommertheater fand mit der "Silbermine" zurück in die Erfolgsspur. Als Glücksfall erwies sich dabei der Spielort beim Bärenschlössle im Christophstal. Das Publikum strömte ins Tal zu Füßen Freudenstadts, um die Geschichte der Bergleute und ihre Verwicklungen in eine spannende und mysteriöse Kriminalgeschichte zu sehen. Rainer Lernhardt und Thomas Fischer hatte als Regieduo ganze Arbeit geleistet.

2016 - Alles Glück der Welt

Die Spielzeit 2016 war geprägt vom neuen Regiesseur Jürgen von Bülow, der kein Unbekannter in Theaterkreisen ist. Er hatte das Buch zum Stück geschrieben und er hatte die Inszenierung an einen wohlbekannten Ort verlegt, ins ehemalige Schloßhotel Waldlust. Das gut zwanzig Schauspielerinnen und Schauspieler umfassende Ensemble hatte zusammen mit Jürgen von Bülow wieder einmal ein glanzvolles Sommertheater auf die Bühne gebracht!

  

So schließt dieser kleine Rückblick mit einem Ausblick auf das Theaterjahr 2018:
wir sind alle, ebenso wie Sie, sehr gespannt, wohin die Sommertheaterpfade führen werden...